Swisttal sagt "Danke" an die ausgeschiedene Bürgermeisterin

16.06.2026

Verabschiedung von Petra Kalkbrenner

 von Bernd Großmann-Lemaire

(Vorsitzender CDU Swisttal)

„Nach 24 Jahren hat Petra Kalkbrenner das Swisttaler Rathaus verlassen. In den letzten 10 Jahren war Sie als Bürgermeisterin die „Erste Frau“ unserer Gemeinde und ich bedanke mich sehr herzlich für die gute Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren,“ so der CDU Parteivorsitzende Bernd Großmann-Lemaire.

Zu ihrer Verabschiedung waren viele Gäste in den Swisttaler Ratssaal gekommen. Neben musikalischen Darbietungen gab es eine lange Rednerliste und viele Dankesworte. Petra Kalkbrenner hat die Gemeinde in schwierigen Zeiten geführt. Dabei überschatteten die Corona-Krise 2020 und das Flutereignis von 2021 ihr Wirken in und für Swisttal.

Es war mir eine große Ehre Ihre Bürgermeisterin zu sein und eine große Freude, die Geschicke unserer Gemeinde durch viele Entscheidungen mit Rat und Verwaltung mitgestalten zu dürfen, hob Kalkbrenner hervor.

Die Agenda der in ihrer Amtszeit liegenden Projekte war lang. Im Bereich der Kindergärten und der Großtagespflege konnten erhebliche Verbesserungen erzielt werden. Straßensanierungen und Tiefbaumaßnahmen, der Umbau des Odendorfer Bahnhofsumfeldes und unzählige Planungsvorhaben haben das Bild in Swisttal maßgeblich geprägt.

Der Aufbau eines Ordnungsaußendienstes, eines Bereiches Klima und Umwelt sowie eine Verbesserung des Feuerwehr- und Katastrophenwesens haben mehr Sicherheit geschaffen.

Ganz wichtig waren auch die erfolgreichen Verhandlungen im Bereich des Hochwasserschutzes und der Sprung von der Heimerzheimer Sekundarschule zu einer Gesamtschule. Der Aufbau der Nahversorgungszentren in den großen Orten konnte realisiert und der Sport und die Freizeitgestaltung konnten gefördert werden. 

Die Stellvertretende CDU Parteivorsitzende Mareike Klein bedankte sich für die langjährige sehr gute Zusammenarbeit mit Petra Kalkbrenner. „Du hast zwar den Schlüssel zum Rathaus abgegeben, aber nicht Dein Herz für Swisttal. Ob Im Kreistag oder als Ratgeberin,“ so Klein und sie gab ihr nach Trude Herr mit auf den Weg: „Niemals geht man so ganz ...“.

Persönliche Worte kamen auch von  der Stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Gertrud Klein, die vor 24 Jahre  schon dabei war, als Petra Kalkbrenner sich als Kandidatin für den Beigeordnetenposten vorgestellt hatte.