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06.05.2026

CDU Swisttal fordert Chancengleichheit für Swisttaler Gesamtschulbewerbungen

Wie bereits in den vergangenen Sitzungen der Ausschüsse setzt sich die CDU Swisttal entschieden für die Unterbringung der abgelehnten Swisttaler Kinder im Aufnahmeverfahren der Gesamtschule in Heimerzheim ein.

"Es kann nicht sein, dass wir unseren Bürgern viele Millionen Euro für die Schaffung eines eigenen Gesamtschulangebotes zumuten und viele unserer Kinder dann beim Aufnahmeverfahren durchfallen," so der CDU Fraktionsvorsitzende Hanns Christian Wagner. Dafür müssen nun, durch die Einrichtung einer Zusatzklasse, die finanziellen Auswirkungen von der Gemeinde übernommen werden. "Hätte die Schulleitung vor der Festlegung des Losverfahrens die Vorgehensweisen der Nachbarkommunen erkannt und berücksichtigt, dass diese ihren eigenen Kindern nach §46 (6) Schulgesetz NRW Vorrang einräumen und damit Swisttaler Kinder nachrangig berücksichtigen, wäre die missliche Situation, dass am Ende der Verfahren vornehmlich Swisttaler Kinder ohne Zusage bleiben und nun für viel Geld eine fünfte Parallelklasse eingerichtet werden muss, eindeutig zu vermeiden gewesen," so Wagner weiter.

„Im Übrigen entspricht der von der Verwaltung in der Ratssitzung am 5.5.2026 vorgelegte Beschlussvorschlag, nun auch in Swisttal ein Aufnahmeverfahren zur Bevorzugung der Swisttaler Kinder einzuführen, der bisher von der CDU vertretenen Linie, worüber der GA in seiner Ausgabe am 4.5.2026 bereits berichtete. Dies ist auch aus ökologischen Gründen im Sinne von "Schule der kurzen Wege" geboten,“ so Wagner.

Die CDU wird die Aufarbeitung des Verfahrens in der nächsten Schulausschusssitzung fordern. "Wir wollen zudem wissen, welche Schulwege abgelehnten Swisttaler Kindern durch die Aufnahme an entfernteren Schulen zugemutet werden und ob es Möglichkeiten gibt, dies möglichst kurzfristig zu korrigieren", so die schulpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Hanne Kirleis.

Bernd Großmann-Lemaire

(Sprecher CDU Fraktion Swisttal)