Wiederaufbau der Steinbachtalsperre im Plan

21.04.2026

"Ich bin stolz, dass alle CDU  Forderungen , Berücksichtigung finden"

Hanns Christian Wagner

"In der Sitzung des Wasserversorgungsverbandes WES am 25.März 2026 präsentierte das mit den Planungen zum Wiederaufbau beauftragte Fachbüro den Stand der Überlegungen.

"Wir sind froh, dass eine kompetente und erfahrene Fachplanerin für dieses für Swisttal so bedeutende Vorhaben gewonnen werden konnte. Ich bin stolz, dass alle unsere Forderungen, die zu einer erheblichen Verbesserung des Hochwasserschutzes durch die Steinbachtalsperre führen werden, Berücksichtigung finden," so Hanns Christian Wagner, Vertreter Swisttals in der Verbandsversammlung.

Dazu gehört insbesondere ein leistungsfähiges Drosselbauwerk, das die Einhaltung des angestrebten Wasserrückhaltevolumens der Talsperre ermöglicht, die Verstärkung des Dammes auch zur Erhöhung der Erdbebensicherheit und ein doppelter steuerbarer Bodenablass zur Vermeidung der Verstopfungsgefahr.

"Nach der Vorstellung des Planungsstandes in der letzten Sitzung sind wir optimistisch, dass auch unsere ehrgeizige Zeitplanung eingehalten werden kann. Bauwerksplanung und begleitende Gutachten z.B. zur Umweltverträglichkeit laufen parallel, also zeitsparend," so Wagner weiter.

Der Planungsstand wird in der öffentlichen Sitzung des Planungsausschusses der Gemeinde Swisttal am 23.April dargestellt.

Weitere interkommunale Hochwasserschutzprojekte für die Region: 

Neben der Steinbachtalsperre gibt es derweil Vorarbeiten bzw. Vorüberlegungen zu weiteren für Swisttal wichtigen Hochwasserschutzprojekten.

An erster Stelle ist das Regenrückhaltebecken in Schweinheim zu nennen. Dieses befindet sich bereits im Arbeitsprogramm des Erftverbandes und könnte eine ähnliche Retentionswirkung entfalten, wie die Steinbachtalsperre, hier aber für den Einzugsbereich des Sürstbaches. Damit erhielte der Orbach eine zweifache Entlastung.

Ein großes Retentionsbecken im Bereich Flerzheim für die Swist ist dagegen noch Zukunftsmusik. "Beide interkommunalen Maßnahmen, die in der Kompetenz des Erftverbandes liegen, hätten für Swisttal einen unschätzbaren Wert. Ich werde mich als Vertreter der Gemeinde Swisttal im Erftverband mit aller Kraft dafür einsetzen, dass sich ergebende Chancen für die Umsetzung dieser großen Projekte genutzt werden", so Wagner abschließend.