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| 07.02.2012 - Schulstandort Heimerzheim erhalten |
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Für die CDU-Fraktion oberste Priorität
Nach dem gefundenen Schulkompromiss in NRW und der damit verbundenen Neuordnung der Schullandschaft in der Region, wird dies in Swisttal leider nicht ohne Folgen bleiben. Dies war das Ergebnis des Moderationsprozesses zwischen der Bezirksregierung und den Bürgermeistern der betroffenen Kommunen im Januar dieses Jahres. Die CDU-Fraktion, aber auch die anderen Fraktionen, machten im Schulausschuss am 01.02.2012 deutlich, dass die Erhaltung des Schulstandortes Swisttal-Heimerzheim oberste Priorität hat. Bedauerlich, so Schulausschussvorsitzende Brigitte Donie und Fraktionsvorsitzender Frank Oberbeck, dass für die sehr gut aufgestellte und für ihre hervorragenden Leistungen ausgezeichnete Verbundschule mit Real- und Hauptschulzweig, langfristig kein Platz im neuen Schulsystem mehr vorhanden ist und somit die Umwandlung in eine Sekundarschule bis spätestens 2019 erfolgen muss.
Daneben werden zunehmend die in den nächsten
Jahren zu erwartenden sinkenden Schülerzahlen zum Problem und können die
Eigenständigkeit der Georg-von-Boeselager-Schule nicht mehr gewährleisten. Die
bisherige
Einziger Ausweg bleibt somit eine Kooperation mit der Stadt Bornheim für eine gemeinsame Sekundarschule an den beiden Standorten in Bornheim-Merten und Heimerzheim. Mit einer einstimmigen Empfehlung an den Rat wurde der Bürgermeister daher aufgefordert, zügig in die Verhandlungen mit der Stadt Bornheim einzutreten. Dabei sollen die Verhandlungen auf Augenhöhe erfolgen und die vorliegenden positiven Erfahrungen und Ergebnisse der Verbundschule sowie auch die vorhandene gute Infrastruktur der Schule einfließen. Die Umwandlung der Schule sollte bis ca. 2015 erfolgen. Dabei muss ergänzend deutlich herausgestellt werden, dass alle Schüler, die derzeit die Verbundschule besuchen bzw. zukünftig noch besuchen werden, dort auch ihre angestrebten qualifizierten Abschlüsse machen können, ohne die Schule wechseln zu müssen. Evtl. vorhandene Sorgen bei Eltern und Schülern sind daher unbegründet.
Frank Oberbeck
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