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22.07.2011 - Sportstättenbedarfsplan vorgestellt Drucken E-Mail

CDU stimmt für Untersuchung einer neuen Sportfläche

Als ein weiterer Baustein im Rahmen der Gemeindeentwicklung wurde in der Sitzung des Planungs-, Verkehrs- und Umweltschutzausschusses (PVU) am 30.06.2011 der Entwurf des Sportstättenbedarfsplan vorgestellt.

Schwerpunkt in diesem Entwurf bilden dabei die Sportplätze mit dem Ziel, wie bereits im Gemeindeentwicklungskonzept dargestellt, einerseits die Möglichkeit zu nutzen, um Plätze zusammenzulegen und andererseits aber auch die Qualität der verbleibenden Sportplätze zu verbessern. Durch die betroffenen Vereine wurde immer wieder auf den Zustand der alten Plätze und der Dringlichkeit zur Schaffung von Kunstrasenplätzen  hingewiesen.

„Der Plan lässt zwar noch zahlreiche Fragen hinsichtlich der Umgestaltung der Sportplätze offen", so Fraktionsvorsitzender Frank Oberbeck, „wie z.B. die Finanzierungsfrage, die zeitliche Abfolge der durchzuführenden Maßnahmen oder die Beteiligung der Vereine. Eines steht aber jetzt schon fest, das Projekt Sportstätten ist ein Projekt für ganz Swisttal, das nur als Gesamtpaket realisiert werden kann."

Aus diesem Grunde war es aus Sicht der CDU-Fraktion notwendig, eine vorgezogene Flächennutzungsplanänderung in Buschhoven durchzuführen, um dadurch die Grundlage für eine Untersuchung zu schaffen, die Aufschluss darüber geben soll, ob der für eine neue Sportplatzfläche ins Auge gefasste Standort geeignet ist. Von dieser Eignung hängen maßgeblich alle weiteren Planungen, auch in den betroffenen anderen Swisttaler Ortsteilen ab.

Dies machten für die CDU-Fraktion Gertrud Klein als Vorsitzende des PVU und Jürgen Pump als Sprecher in dem Ausschuss deutlich und  dass ferner dieses Vorgehen aufgrund seiner Komplexität losgelöst von den anderen Verfahren gesehen werden muss.

Die Oppositionsparteien lehnten den Vorschlag zur vorgezogenen Flächennutzungsplanänderung in Buschhoven kategorisch ab. Ihnen war nicht zu vermitteln, dass damit keine Entscheidung über eine Priorisierung oder gar über eine Umsetzung vorweggenommen würde, sondern lediglich ein Planungsverfahren angestoßen werden sollte. 

Bei den Vereinen, die schon jetzt unter erheblichen Abwanderungen zu leiden haben, würde unabsehbarer Schaden durch weiteres Abwarten entstehen. Dieser weitere Schaden kann nur durch beherztes und paralleles Vorgehen bei der Planung vermieden werden.

Der vorgelegte Beschlussvorschlag zur Untersuchung der fraglichen Fläche wurde schließlich mit den Stimmen der CDU-Fraktion und mit einer Stimme aus den Reihen der Opposition verabschiedet.

 

 

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