| 28.06.2011 -Generationengerechtigkeit in der Politik |
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Nach dem Abi - Wintersemester 2011/2012
Die Abiturprüfungen 2011 sind abgeschlossen und die Abiturientinnen und Abiturienten bereiten sich auf ihre Abi-Bälle und auf ihr Studium vor.
Dennoch ist parteiübergreifend unbestritten, dass die Ausstattung der Hochschulen in NRW vorangetrieben werden muss. Verbesserte Infrastruktur und qualifiziertes Personal an unseren Universitäten sind Grundvoraussetzung für einen hochwertigen Abschluss, wenn möglich innerhalb der Mindeststudienzeit.
Wir alle werden das sein und zwar generationenübergreifend inklusive
Zins und Zinseszins. Diese Schulden sozialisieren die Qualifikation
zukünftiger Besserverdiener auf Kosten aller, also auch auf Kosten von
Nichtakademikern. Dies vor dem Hintergrund, dass Studiendarlehen, sollte
es notwendig sein, noch erheblich günstiger als Hypotheken zu erhalten
sind und die Rückzahlung leistungsorientiert gestaltet werden kann. (Hinweis: hier finden Sie allgemeine Informationen zur Studienfinanzierung)
Zudem stellt sich die Frage, wie die Universitäten auf den Andrang der studiengebührbefreiten Abiturienten reagieren werden? Erstmals reihen sich im nächsten Jahr auch G8 Absolventen, die ihr Abitur bereits nach der Klasse zwölf abgelegt haben, zusätzlich in den „Studienmarkt“ ein. Zudem führt die ruhende Wehrpflicht dazu, dass eine Vielzahl männlicher Abiturienten schon in diesem Jahr zusätzlich Studienplätze nachfragt. Die Folge könnte ein veränderter Numerus Clausus sein, über den die Universitäten die Zahl ihre Neuzugänge steuern. Man kann nur hoffen, dass durch diesen Mechanismus keine zusätzlichen Ausbildungsplätze von „heraus gefallenen“ Abiturienten in Anspruch genommen werden, die in der Vergangenheit typischerweise von Nicht-Abiturienten belegt wurden und die diese verdrängen. |








