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Dorfentwicklung in Heimerzheim III Drucken E-Mail

27.04.2009 - Sachstandsmitteilung (Bürgerveranstaltung am 25.04.09)

Im Planungs- und Verkehrsausschuss der Gemeinde Swisttal wurde der Bürgermeister auf Antrag der CDU-Fraktion beauftragt, für den Ortskern von Heimerzheim ein Handlungs- und Entwicklungskonzept erarbeiten zu lassen. In einer Studie zur Dorfentwicklung sollen neue Perspektiven für eine zukunftsgerechte Entwicklung und konkrete Ansätze für die Umgestaltung, insbesondere für die Bereiche "Kirchstraße, Gottfried-Velten-Platz und Untere Erft" abgestimmt werden.

Hierzu hatten sich in den letzten Monaten bereits drei Heimerzheimer Arbeitsgruppen mit den einzelnen Themen sehr intensiv beschäftigt und erste Konzepte den Mitgliedern des Planungs- und Verkehrsausschusses vorgestellt.
Des weiteren hat am 25.04.2009 unter reger Beteiligung vieler Interessierter in der Aula der Georg-von-Boeselager-Schule eine Bürgerveranstaltung stattgefunden.
Anläßlich der Bürgerveranstaltung hat sich herausgestellt, dass die vorgestellten Konzepte der Arbeitsgruppen relativ deckungsgleich mit den Vorstellungen und Wünschen der anwesenden Bürgerinnen und Bürger sind.

Die Kirchstraße als Geschäftsstraße wieder zu beleben und als Wohnstandort, z.B. für "Generationenübergreifendes Wohnen" umzugestalten und attraktiver zu machen, wurde jedoch allgemein kritisch gesehen. Wenn dennoch Veränderungen für die Kirchstraße gewünscht werden sollten, kann dies aus Sicht der Anwesenden nur unter frühzeitiger Einbeziehung und Mitwirkung der Anwohner erfolgen.

Die Umgestaltung des Gottfried-Velten-Platz wurde durchaus positiv gesehen. Wichtig erschien den Bürgerinnen und Bürgern, dassder Platz auch nach seiner Umgestaltung wie heute (z.B. Markt- und Kirmesplatz, Aufstellen von Mai- und Weihnachtsbaum, Treffpunkt diverser Veranstaltungen etc.) genutzt werden kann. Den Platz barrierefrei zu gestalten und zusätzlich mit einer schön gestalteten Verweil- und Ruhezone zu versehen, konnte sich die Mehrheit schnell anschließen. Da an Ort und Stelle zu gewissen Zeiten oft Parkplatzmangel vorherrscht, sollte sich die Anzahl der Parkplätze nach einer Umgestaltung nicht verringern. Allerdings geht man sogar davon aus, dass durch entsprechende Parkplatzmarkierungen auf dem Gottfried-Velten-Platz die Anzahl der Parkplätze optimiert werden kann.

Auch bei der Unteren Erft war man sich schnell darüber einig, dass die gemeindeeigene Immobilie unbedingt wieder einer sinnvollen Nutzung zugeführt werden muss. Die Untere Erftwurde allgemein als ein wertvolles Kulturerbe von Heimerzheim eingestuft. In den Gebäudekomplex könnte ein Archiv für den Arbeitskreis Heimat mit Heimatmuseum integriert werden, auf Dauer das ortsansässige Bürgerbüro mit touristischem Anlaufpunkt (i-Punkt) untergebracht werden und die Polizeistation ihren Dienstsitz finden.
Vorstellen könnte man sich auch, den angrenzenden Klostergarten in ein Nutzungskonzept mit einzubeziehen.
Unter der Moderation von einem Expertenteam wird man sich in den nächsten Tagen und Wochen mit der ganzheitlichen Thematik noch intensiver auseinandersetzen.

Die CDU freut sich einen bürgernahen Prozess in Gang gesetzt zu haben und begrüßt das weitere Vorgehen.

Manfred Lütz
- Pressesprecher der CDU-Fraktion -

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