Rückblick 2007 und Ausblick 2008 Drucken E-Mail

Miel, im Dezember 2007

Liebe Mieler und Hohner Mitbürgerinnen und Mitbürger,

vor einem Jahr konnten wir berichten, dass die Arbeitslosenzahl unter vier Millionen gesunken ist. Dieser Trend hat sich fortgesetzt. 2007 ist das Jahr mit der höchsten Beschäftigung, die Deutschland je erreicht hat. Dennoch bleibt die große Aufgabe, die Beschäftigung zu sichern und neue zu schaffen.
Das Motto der CDU ist richtig: Sozial ist, was Arbeit schafft.

Und - fügen wir hinzu - aus der Arbeitslosigkeit herausführt. Deshalb muss es die Aufgabe der CDU in der großen Koalition bleiben, Kurs zu halten. Nur so kann der wirtschaftliche Aufschwung verstetigt werden und allen zu Gute kommen.
Der aus der Bundesregierung ausgeschiedene Arbeitsminister Müntefering hat dies auch erkannt. Medizin schmeckt nun mal bitter. Wer die Pillen mit "sozialen Wohltaten" versüßt, riskiert die Wirkung zu schwächen. Wenn die CDU in der Bundesregierung Kurs hält, hat das mit sozialer Kälte gar nichts, viel aber mit damit zu tun, das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren: Möglichst Vollbeschäftigung. Das nützt allen und allem und schafft die Voraussetzungen, denen großzügig zu helfen, die es nicht aus eigener Kraft und Anstrengung schaffen können.

  1. Auch im Jahre 2007 stand der Gemeindehaushalt Swisttal unter Kuratel. Dennoch erhielt er auch einen Posten, damit wir unser schönes Dorfhaus verputzen lassen konnten. Dies ist im Oktober geschehen. Wappen und Inschrift konnten durch eine Spende finanziert werden. Das Dorfhaus Miel strahlt in einem einladenden Gelb und hat sich als ein begehrter Veranstaltungsort etabliert. Allen, die daran mitgewirkt haben, gilt unser herzlicher Dank.
  2. Auch im Haushalt 2008 müssen nochmals Mittel für das Dorfhaus eingesetzt werden, damit eine Beschallungsanlage im Dorfsaal eingebaut werden kann. Die Materialkosten werden auf bis zu 15.000 Euro geschätzt.
  3. Der Weg durch die Grünanlage verunkrautet immer mehr. Der Weg wird glitschig. Um die Grünanlage attraktiv zu halten, muss die Gemeinde hiergegen wirkungsvoll und kosteneffizient vorgehen können. Der begrenzte Einsatz von Chemikalien sollte nicht tabu sein.
  4. Die Verlegung des Spielplatzbereiches in den vorderen Teil hat begonnen und sollte bis zum Frühjahr abgeschlossen sein. Dadurch wird der Bereich des Dorfhauses aufgewertet.
  5. Leider kommen wir mit den in Aussicht genommenen Lärmminderungsmaßnahmen gegenüber der Autobahn am Ortsausgang Richtung Rheinbach/Oberdrees nicht voran (Verlängerung des Walls Richtung Dorf). Das hat vielerlei Gründe und scheitert derzeit an den Kosten für die Verlegung des Glasfaserkabels. Eine Lösung zeichnet sich auch deshalb nicht ab, weil trotz eines Schallschutzgutachtens von der Verlängerung des Dammes von einigen sogar eine höhere Lärmbelästigung erwartet wird.
  6. Nach wie vor fordern wir, auf der Rheinbacher Straße durchgehend eine Geschwindigkeitsgrenze von 30 km/h einzuführen. Hier findet ein Verkehrsaufkommen von bis zu 4000 Fahrzeugen am Tag statt. Nur so ist die Verkehrssicherheit im Hinblick auf den Kindergarten, den Kinderspielplatz und die Schülerbushaltestelle, aber auch für die abgehenden Straßen zu gewährleisten. An der Bushaltestelle Kindergarten sollte zusätzlich eine Straßenlaterne installiert werden. Gerade jetzt in der "dunklen" Jahreszeit wird ihre Notwendigkeit überdeutlich.
  7. Die Ortsumgehung wird in kleinen Schritten weiter vorbereitet. Es finden die Vermessungen statt. Mit dem Landaufkauf wird begonnen. Baubeginn könnte 2009/2010 sein.
  8. Die Internet-Anbindung von Miel ist vergleichweise schlecht. Bislang hat es die Telekom abgelehnt, für Miel eine DSL-Internetverknotung herzustellen. Dies ist ein merklicher Wettbewerbsnachteil für den Standort Miel. Es erschwert Vermietungen und Verkäufe von Wohnungen und Häusern. Bei zunemender moderner Arbeit vom häuslichen PC aus, die eine schnelle Verbindung ins Internet voraussetzt, vermeiden es junge Leute, sich in Miel nieder zu lassen. Wir wollen eine Unterschriftaktion starten, damit auch in Miel DSL-Anschlüsse hergestellt werden können.
    Bitte unterstützen Sie diese Aktion.
  9. In eigener Sache: Frau Barbara Meyer ist in den neuen Vorstand des CDU Gemeindeverband Swisttal als Beisitzerin gewählt worden. Damit haben wir die Möglichkeit, auch über diese Schiene "Mieler Angelegenheiten" in der Kommunalpolitik zu bewegen. Sprechen Sie Frau Meyer an, wenn Sie entsprechende Wünsche und Vorschläge haben. Der CDU Ortsverband versucht auch, über eine starke Mitgliederzahl im Gemeindeverband und im Rat für unsere Dorfgemeinschaft zu wirken. Bitte kommen Sie zu uns. Mit einer starken Mitgliedschaft können wir uns besser auf die kommenden Wahlen und kommunalen Herausforderungen vorbereiten.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, das aufregende Jahr 2007 mit vielen Veränderungen neigt sich seinem Ende zu. Der Advent lädt dazu ein, etwas inne zu halten und sich auf das Kommende einzustellen. Schauen wir optimistisch in die Zukunft. Wir haben als Dorfgemeinschaft mit der Vollendung des Dorfhauses etwas geschaffen, das die wenigsten für möglich gehalten haben. Der Gemeinschaftssinn lebt.

       In diesem Sinne wünschen wir Ihnen und Ihren Familien 
                    ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest
                         und ein glückliches neues Jahr 2008!

                 (Wolfgang Heller)  (Rolf Esch)  (Carsten Meyer)  (Barbara Meyer)
 

  Ihre CDU Swisttal