Positionspapier klimafreundliches Swisttal

04.11.2017

In Swisttal werden bereits über 50 Prozent des eigenen Strombedarfs klimaneutral hergestellt.

 

„Damit in Swisttal eine verantwortliche, längerfristige und nachhaltige Entwicklung gefördert wird und Swisttal auch in Zukunft lebenswert ist, möchte die CDU Swisttal mit ihrem Positionspapier zum „klimafreundlichen Swisttal“ einen neuen Schwer­punkt ihrer Kommunalpolitik aufzeigen und darstellen, warum diese Zielbestimmung für Swisttal wichtig ist,“ erläutert Ratsherr Hartmut Kircher die Motivation zur Erstellung des Positionspapiers.

Die CDU verfolgt mit ihrem aktuellen Kommunalpolitischen Programm (KPP) eine nachhaltige, positive Weiterentwicklung der Gemeinde Swisttal. Dabei werden kontinuierliche Verbesserungen sowohl in ökonomischen, ökologischen als auch in sozialen Belangen angestrebt. Neben den bekannten klassischen Themen wie Bauen, Wohnen und Verkehr drängt das Thema Klima- und Energiepolitik als neues wichtiges Querschnittthema verstärkt in den Vordergrund.

„Wir sind der Auffassung, dass die Erzeugung und der Einsatz von erneuerbaren Energien bei der Planung von Bebauung bis hin zu Mobilität, Infrastruktur und Stromversorgung in der Ge­meinde Swisttal einen größeren Raum einnehmen sollen. Damit dies hinreichend wirksam wird, sind diese Aspekte in Planungsbereichen zu beachten und Rahmenbedingungen sind zu verbessern. Dazu gehört es auch, Bebauungsgebiete so zu planen, dass die verschiedenen Arten der Versorgung mit erneuerbaren Energien aus Nahwärmenetzen und/oder der ver­brauchsnahen Eigenstromerzeugung ausgebaut werden können,“ so der Leiter des CDU-Arbeitskreises Klimafreundliche Gemeinde, Hartmut Kircher.

In Swisttal sind mit Stand vom August 2017 mehr als 540 Photovoltaikanlagen auf gut 10 Prozent der Dächer und eine Biogasanlage zur Herstellung von Strom und Nahwärme mit einer Gesamtstromerzeugung von etwa 13.784.000 kWh pro Jahr installiert. Von den vier Windrädern in Odendorf/Essig wird ein Ertrag von etwa 17.000.000 kWh im Jahr erwartet. Zusammen werden also gut 30 Millionen kWh Strom in Swisttal erzeugt. Damit werden im Vergleich zur Energiebilanz von 2010 und dem Energieträger Strom bisher mehr als 50 Prozent des Stromverbrauchs klimaneutral, ressourcen­schonend und erneuerbar durch bürgerschaftliches, unternehmerisches, politisches und gemeindliches Engagement hergestellt. Das Zwischenergebnis entspricht zu­gleich einer Verringerung der für das Jahr 2010 bilanzierten Gesamtemissionen von etwa 15 Prozent.

Das von der CDU Mitgliederversammlung am 10. Oktober beschlossene Positionspapier kann von der Homepage der CDU Swisttal unter: http://www.cdu-swisttal.de/Gemeindeverband/Informationsmaterial heruntergeladen werden.

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Positionspapier klimafreundliches Swisttal

Bernd Großmann

(Pressesprecher CDU Swisttal)